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Fahrzeuge im Fokus: VBL

Beim VBL handelt es sich, ähnlich wie beim VBR - seinem größeren Nachfolger - um einen leichten und vielseitigen 4x4-Schützenpanzer, der seiner Besatzung grundlegenden Schutz gegen Kleinkaliber bietet. Das kompakte Gefährt bietet hohe Geschwindigkeit und eine breite Palette an Einsatzmöglichkeiten, einschließlich Aufklärungs- oder Liaisonaufgaben bzw. für den Einsatz als Panzerzerstörer.

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In den späten 1980er Jahren durch Panhard entwickelt, steht seine Bezeichnung für Véhicule Blindé Léger (Light Armored Vehicle). In gewisser Weise wurde dieser Panzer für die "alte", symmetrische Kriegsführung, in der die Einheiten in dieser Art Fahrzeug nicht zu den häufigsten Zielen des Feindes zählten. Der ursprüngliche Zweck dieses Programms war es, den amerikanischen Jeep zu ersetzen, der bis in die späten 1970er Jahre in Frankreich eingesetzt wurde, und um die französische Armee mit einer leichten und preisgünstigen Plattform für multiple Waffensysteme zu unterstützen.

Die Panzerung des VBL ist relativ dünn – sie entspricht Schutzlevel 1 nach STANAG 4569, was bedeutet, dass sie lediglich nicht panzerbrechenden Kleinkalibern und Granaten standhält. Vor Minen und unkonventionellen Sprengvorrichtungen bietet sie keinen Schutz, etwas, auf das sich die Soldaten in der heutigen Zeit der asymmetrischen Kriegsführung einstellen müssen. Am 27. Februar 2013 kam es im Zusammenhang mit einer unkonventionellen Sprengvorrichtung zu einem Vorfall, als in Mali in der Nähe von Adrar des Ifoghas neben einem mit zwei französischen Soldaten bemannten VBL eine Bombe explodierte. Einer von ihnen wurde bei diesem Vorfall schwer, der andere nur leicht verwundet, das Fahrzeug jedoch wurde vollständig zerstört.

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Dies bedeutet jedoch im Umkehrschluss auch, dass der Panzer sehr leicht ist. Mit seinen 3,5 Tonnen in der Standardausführung kann der VBL nicht nur an Bord eines herkömmlichen NATO (C-130-)Frachtflugzeugs transportiert werden, sondern sogar mithilfe eines Transporthelikopters oder sogar (wenn es die Situation erfordert) an einem Fallschirm abgeworfen werden. Anders als andere Fahrzeuge diesen Typs handelt es sich hierbei um ein Amphibienfahrzeug mit einer Schwimmgeschwindigkeit von bis zu 5 km/h.

Dank des 95 PS starken Peugeot XD3T Turbodiesel-Motors erreicht der Panzer an Land und auf befestigten Untergründen Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 95 km/h (die Durchschnittsgeschwindigkeit liegt bei 70 km/h), wenngleich die schwereren Varianten ein wenig langsamer sind. Zu den Spezialvarianten gehören:

  • ein leichtes Aufklärungsfahrzeug mit Maschinengewehr oder 40-mm-Granatwerfer
  • ein schweres Aufklärungsfahrzeug mit ferngesteuerter Maschinenkanone (20 mm Rheinmetall oder sogar 30 mm), das gegen leichtgepanzerte gegnerische Panzer eingesetzt werden kann
  • Kommando- und Kommunikationspanzer mit verlängertem Panzerrumpf und modernen Kommunikationssystemen
  • Panzerabwehrfahrzeuge mit verschiedenen optionalen Waffensystemen, wie beispielsweise AT4CS, MILAN, ERYX oder sogar TOW (für den Export)
  • ein NBC Aufklärungsfahrzeug
  • AZUR, eine Variante für den urbanen Kampfeinsatz (die Abkürzung steht für Action en Zone Urbaine)
  • eine Flugabwehrvariante mit MISTRAL Boden-Luft-Raketen

Insgesamt stehen zwei Dutzend Varianten des VBL zur Verfügung.

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Der VBL wurde 1990 in den französischen Dienst gestellt und in an die 20, zumeist afrikanische, Länder exportiert. Dank seiner Robustheit und vielseitigen Einsatzmöglichkeiten handelt es sich bei diesem Panzer um ein sehr populäres Ausfuhrprodukt. Zu den wichtigsten Betreibern gehören Frankreich (mit ca. 1400 Panzern im Einsatz), Griechenland und Oman. Insgesamt wurden an die 2400 Fahrzeuge gebaut. Im Laufe der Jahre wurden die VBLs, die sich im französischen Dienst befinden, hauptsächlich im Rahmen von Friedensmissionen der UN, wie beispielsweise im ehemaligen Jugoslawien, im Libanon sowie in Somalia eingesetzt, einige kamen jedoch auch in Mali, an der Elfenbeinküste und in Afghanistan zum Einsatz. In Nigeria dienten die VBLs zur Aufstandsbekämpfung als leichtes Kampffahrzeug (Aufklärungsvariante mit schwerem 12,7-mm-Maschinengewehr vom Typ Browning M2).

Bei Armored Warfare

Der VBL ist, ähnlich wie der Fox und der CRAB, eines der leichtesten und am wenigsten gepanzerten, gleichzeitig aber auch schnellsten Fahrzeuge bei Armored Warfare. Lediglich der klassische Aufklärer des Tier 6 und einige wenige andere Fahrzeuge kommen an seine Geschwindigkeit, Mobilität und Beschleunigung heran.

Für den VBL sind zwei Waffenoptionen verfügbar: eine 20-mm-Maschinenkanone und ein ALRRT-4M INGWE Raketenwerfer. Jedes Waffensystem ist für einen anderen Spielstil geeignet. Der Raketenwerfer eignet sich eher für passive Spähmissionen, bei denen das Gefährt den Feind mithilfe der großen Sichtweite im Stand aus der Deckung heraus angreift.

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Das automatische Geschütz eignet sich am besten für aktive und aggressive Aufklärungsmissionen sowie für den Nahkampf. Selbst Kampfpanzer können durch Flankenangriffe besiegt werden, indem auf das ungeschützte Heck geschossen wird.

In den richtigen Händen ist der VBL in jeder Konfiguration ein äußerst tödliches Fahrzeug. Seine geringe Größe macht es schwer, ihn zu treffen, wohingegen es ihm seine Manövrierfähigkeit erlaubt, selbst aufmerksame Gegner zu flankieren.

Eigenschaften

  • Tier: 6
  • Klasse: Schützenpanzer
  • Trefferpunkte: 875
  • Besatzung: Kommandant, Richtschütze, Fahrer
  • Basistarnung: 0,403
  • Sichtweite: 440 Meter

Panzerung (Wanne)

VBL Standardpanzerung

  • Panzerungstyp Wanne: Stahl
  • Modifikatoren Wannenpanzerung: 1,0 gegen AP, 1,0 gegen HEAT, 1,0 gegen HE
  • Stärke der Wannenpanzerung gegen AP: 11/11/9
  • Stärke der Wannenpanzerung gegen HEAT: 11/11/9

Panzerung (Turm)

VBL Standardpanzerung

  • Panzerungstyp Wanne: Stahl
  • Modifikatoren Wannenpanzerung: 1,0 gegen AP, 1,0 gegen HEAT, 1,0 gegen HE
  • Stärke der Wannenpanzerung gegen AP: 9/9/9
  • Stärke der Wannenpanzerung gegen HEAT: 9/9/9

Feuerkraft

Hauptwaffe (Standard): 20 mm Rh202 Maschinenkanone

  • Zuladung: Automatischer Lademechanismus
  • Kaliber: 20 mm
  • Nachladezeit: 6 Sekunden
  • Nominale Feuerrate: 300 Schuss pro Minute
  • Laderahmengröße: 45 Projektile
  • Zielzeit: 2,45 Sekunden
  • Präzision: 0,12
  • Rohrsenkung: +60/-6 (Front), -15 (Heck)
  • Turmschwenkung: 52,12 Grad/s

Munition für 20 mm Rh202 Maschinenkanone

Panzerbrechend (kinetisch)

Name: 20 mm DM-43A1

  • Kategorie: AP-I (Standard – Brandgeschosse bieten eine größere Chance, dass der Motor des Gegners in Brand gesteckt wird)
  • Durchschlag: 109
  • Schaden: 34
  • Schaden pro Minute: 6239
  • Geschwindigkeit: 1200 m/s

Name: 20mm DM-63

  • Kategorie: APDS (Upgrade 1)
  • Durchschlag: 120
  • Schaden: 37
  • Schaden pro Minute: 6789
  • Geschwindigkeit: 1200 m/s

Sprenggeschosse

Name: 20mm DM-51A2

  • Kategorie: HE-I (Standard – Brandgeschosse bieten eine größere Chance, dass der Motor des Gegners in Brand gesteckt wird)
  • Durchschlag: 11
  • Schaden (durchschlagend): 34-42
  • Schaden (nicht-durchschlagend): 6-28
  • Wirkungsradius: 0,5 Meter
  • Geschwindigkeit: 500 m/s

Name: 20mm DM-81

  • Kategorie: HE-I (Upgrade 1 – Brandgeschosse bieten eine größere Chance, dass der Motor des Gegners in Brand gesteckt wird)
  • Durchschlag: 12
  • Schaden (durchschlagend): 38-47
  • Schaden (nicht-durchschlagend): 7-31
  • Wirkungsradius: 0,5 Meter
  • Geschwindigkeit: 500 m/s

Name: 20mm DM-101

  • Kategorie: HE-I (Upgrade 2 – Brandgeschosse bieten eine größere Chance, dass der Motor des Gegners in Brand gesteckt wird)
  • Durchschlag: 11
  • Schaden (durchschlagend): 41-50
  • Schaden (nicht-durchschlagend): 7-33
  • Wirkungsradius: 0,5 Meter
  • Geschwindigkeit: 500 m/s

Hauptwaffe (Upgrade 1): ALRRT-4M INGWE ATGM-Werfer

  • Zuladung: Automatischer Lademechanismus
  • Kaliber: 127 mm
  • Salvengröße: 4 Raketen (können vor dem Nachladen schnell nacheinander abgefeuert werden)
  • Salven-Nachladung: 2 Sekunden
  • Nachladezeit: 24 Sekunden
  • Wartezeit: 1,5 Sekunden
  • Rohrsenkung: +20/-8 (Front), -7 (Heck)
  • Turmschwenkung: 52,12 Grad/s

Munition für ALRRT-4M INGWE ATGM-Werfer

Lenkflugkörper

Name: ZT-3 INGWE ATGM

  • Kategorie: HEAT (Standard)
  • Durchschlag: 668
  • Schaden: 272
  • Geschwindigkeit: 200 m/s

Mobilität

Standardmotor: XDT 3T Dieselmotor

  • Beschleunigung auf 32 km/h: 2,55 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
  • Wannenschwenkung: 79,1 Grad/s

Motorupgrade: M14 TCI Dieselmotor

  • Beschleunigung auf 32 km/h: 2,1 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 90 km/h
  • Wannenschwenkung: 86,3 Grad/s

Mobilität-Upgrades:

  • Optimierte Powerlenkung (erhöht Lenkgeschwindigkeit von Radfahrzeugen 15%)

Technologie

Standardtechnologie:

  • VBL-Technologie
  • Aufklärungsset (verbessert die Basiseroberungsrate um 10%; erhöht die Sichtweite des Fahrzeugs im Stehen um 80 Meter)

Technologie-Upgrades:

  • MIRA Thermalsicht (erhöht Effektivität von Erspähen durch Blattwerk um 30%)
  • Tag/Nacht-Spektiv (erhöht die Sichtweite des Fahrzeugs um 40 Meter)

Retrofits

  • Technologie-Retrofit-Slot
  • Universeller Retrofit-Slot
  • Mobilitäts-Retrofit-Slot

Upgrades im Erprobt-Status

  • Kampferprobt (1600 Gold)
  • Optimiertes Visier-Interface Mk.3 Retrofit (erhöht die Sichtweite und Komponentenrettungen)
  • Porträt
  • 126,700 Kreditpunkte (16,895 Reputation)
  • 126,700 Kreditpunkte (16,895 Reputation)
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