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Panzerlinie des Monats – Israelische Kampfpanzer

Kommandanten!

In diesem Monat widmet sich unsere Serie "Panzerlinie des Monats" den israelischen Kampfpanzern aus Sol Schreibers Angebot.

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Die Geschichte der israelischen Kampfpanzer ist eng mit der Panzerproduktion der USA verknüpft. Bereits seit den Anfängen des Staates Israel stellten (bisweilen stark modifizierte) amerikanische KPz das Rückgrat der israelischen Panzermacht dar und taten dies bis zum Auftauchen des ersten in Israel entwickelten und gebauten KPz, des Merkava.

Auch der erste von Israel in größeren Mengen erworbene Panzer hatte seinen Ursprung in Amerika – die Rede ist natürlich vom Sherman.

Als die arabischen Armeen den gerade im Entstehen begriffenen jüdischen Staat im Jahr 1948 angriffen, verwendeten sie zum großen Teil britische und amerikanische Waffen, die nach der Kapitulation des deutschen Afrikakorps in Nordafrika geblieben waren. Das Arsenal der Israelis bestand zu jener Zeit aus überwiegend leichter und veralteter Bewaffnung. Sie schafften es trotzdem, eine ansehnliche Menge an ausgemusterten Waffen der Alliierten zu versammeln und setzten auch die ersten israelischen Shermans ein.

Die Geschichte dieser frühen Shermans wurde ebenfalls in einem gesonderten Artikel abgehandelt. Einige von ihnen stammten aus italienischen Beständen, wurden ohne Bewaffnung ins Land geschafft und anschließend mit Kanonen aufgerüstet, die ironischerweise aus deutscher Produktion stammten. Die restlichen Fahrzeuge stammten aus britischen Beständen, die nach dem Krieg in Palästina geblieben waren. Am Ende des Israelischen Unabhängigkeitskrieges konnten die Panzerverbände der israelischen Armee mit 32 kampfbereiten Shermans aufwarten, die überwiegend auf Modellen der Kriegsära basierten. Diese mit 75-mm-Kanonen ausgerüsteten Varianten erhielten die israelische Bezeichnung M3, während die nach dem Unabhängigkeitskrieg erworbenen 76-mm-Varianten M1 genannt wurden (nach der verwendeten Kanone) und einen Spitznamen erhielten, der sie berühmt machen sollte – "Super Sherman".

Sowohl die M3-, als auch die M1-Modelle wurden im siegreichen Sinai-Krieg von 1956 eingesetzt und kämpften dabei ironischerweise auch gegen ägyptische Shermans. Bereits damals wurde den Verantwortlichen des israelischen Militärs bewusst, dass sie beim nächsten bewaffneten Konflikt nicht gegen abgenutzte britische und amerikanische Panzer antreten würden, sondern gegen sowjetische Kampffahrzeuge aus den letzten Kriegstagen. Aus diesem Grund wandten sich die Israelis an Frankreich mit der Bitte, ihre Panzer aufzuwerten, um den arabischen T-34 etwas adäquates entgegensetzen zu können. Schließlich wurden hunderte Super Shermans erworben, die in zwei Basisversionen (M50 und M51) bis in die 1970-er ihren Dienst versahen.

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Bereits nach 1956 wurde den Verantwortlichen jedoch klar, dass der Sherman selbst in der aufgerüsteten Version nicht mehr zeitgemäß war, sodass sich Israel auf der Suche nach einem Nachfolger den britischen Panzer Centurion entschied, der im Dienst der israelischen Armee in Sho’t (Peitsche) umgetauft wurde. Aus welchen Gründen sich die Israelis für den Kauf von Centurions entschieden, statt auf weitere amerikanische Panzer zu setzen, wird in dem oben erwähnten Artikel ausführlich beschrieben – um es kurz zu fassen, kamen die Israelis damals zu dem Schluss, mit dieser Transaktion die beste Lösung gefunden haben.

Zunächst wurde eine ältere Version des Fahrzeugs mit 20-Pfünder-Kanone (84 mm) erworben, die später auf die bekannte Variante mit 105-mm-L7-Zugrohrkanone aufgewertet wurde. Seine legendäre Reputation erwarb sich dieser Panzer im Jom-Kippur-Krieg von 1973, in dessen Verlauf Sho't-Einheiten gegen zahlenmäßig überlegene Gegner und modernere Ausrüstung im Arsenal der Araber die Oberhand gewinnen konnten. Gleichzeitig mussten sie aber auch herbe Rückschläge einstecken und das zusehends schlechter werdende politische Verhältnis zu Großbritannien hatte zur Folge, dass sich die Israelis auf die Suche nach ihrem nächsten Panzer machten – dieses Mal fiel die Wahl auf den amerikanischen Patton.

Im Laufe der Jahre erwarben die Israelis eine Vielzahl unterschiedlicher Patton-Modelle, die allesamt mit einem einzigen israelischen Namen bedacht wurden: Magach. Zu der Bedeutung dieses Namens gibt es mehrere Theorien:

  • Althebräisch für "Rammbock" oder "Rammstoß".
  • Aus den ersten Buchstaben der hebräischen Zahlen "mem", "chet" und "gimel" (48, 3 oder 48G für "Germany") gebildete Abkürzung

Ungeachtet der tatsächlichen Bedeutung seines Namens brachten die Israelis seit 1965 hunderte von Magach-Panzern in ihren Besitz – die letzten Einheiten wurden erst 2014 ausgemustert. Allein die Tatsache, dass die Israelis sie eine derart lange Zeit nicht nur einsatzfähig, sondern auch konkurrenzfähig halten konnten, ist eine wahrlich große Leistung. Zu den Hauptmodellen des Magach gehörten:

  • Magach 1 (M48 und M48A1)
  • Magach 2 (M48A2 und M48A2C – die deutschen Modelle)
  • Magach 3 (M48A3)
  • Magach 5 (M48A5 – die Geschichte dieses und der vorhergehenden Modelle wird in einem unserer Artikel zum Thema beschrieben)
  • Magach 6 (M60/M60A1/M60A3 mit diversen aufgerüsteten Varianten)
  • Magach 7 (aufgerüsteter M60 mit zusätzlicher Panzerungsschicht)

Und dann erschien schließlich der Merkava auf der Bildfläche, um dessen Entstehung sich zwar unzählige Mythen ranken, der im Grunde jedoch einen ziemlich konventionellen Panzer darstellte und in seinen ersten Varianten kaum besser war, als der amerikanische M60A1 Patton. Das änderte sich natürlich mit der Zeit. Bei Armored Warfare sind fünf Fortschrittsvarianten dieses Panzers vertreten:

  • Merkava Mk.1 (Vorserienmodell mit zahlreichen Macken und einer 105-mm-Kanone)
  • Merkava Mk.2 (bis zum Modell 2B, der die "perfekte" Mk.1-Version darstellt; ausgerüstet mit 105-mm-Kanone)
  • Merkava Mk.3 (bis zum Modell 3D BAZ, einem Merkava mit 120-mm-IMI-Glattrohrkanone)
  • Merkava Mk.4 (ein für die asymmetrische Kriegsführung optimiertes Merkava-Modell mit modernster Elektronik und einem aufgewerteten Panzerungspaket)
  • Merkava Mk.4M Windbreaker (aktuellste Variante mit modernster Technologie und äußerst leistungsfähigem APS-System)

Der Merkava wird ohne Zweifel noch lange Zeit im Einsatz sein und schrittweise alle anderen Kapfpanzer im Dienst der israelischen Armee ersetzen – schließlich gehört er zu den besten Panzern der Welt.

Vom 1. bis zum 28. Februar 2019 werden folgende Fahrzeuge zu einem reduzierten Kreditpunkt-Preis und mit einem 30-%-Bonus auf ihren Kampferprobt-Status erhältlich sein:

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Tier-3-KPz Tiran 6 – beim Tiran 6 handelt es sich um einen erbeuteten sowjetischen T-62, der in israelischen Dienst gestellt wurde. Die Israelis können auf eine lange Geschichte der Indienststellung von erbeuteten Fahrzeugen zurückblicken. Bevor die Einführung des Merkava eine Standardisierung der Panzerflotte mit sich brachte, gehörten dazu auch sowjetische T-54, T-55 und T-62, wie sie von den arabischen Gegnern eingesetzt wurden. Anders als die T-54/55-Modelle wurden die T-62 im israelischen Dienst kaum modifiziert und behielten auch ihre ursprüngliche Bewaffnung in Form einer 115-mm-Glattrohrkanone, die sich als äußerst effektiv gegen die im Jom-Kippur-Krieg von 1973 eingesetzten Centurions und Magachs erwies. Erfahrt mehr über diesen Panzer in dem entsprechenden Artikel.

  • Rabatt: 35%

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Tier-4-KPz Sho’t Kal Dalet – Aufgerüstete Version des israelischen Centurion-Panzers. Israel erwarb in den 1950er- und 1960er-Jahren ein Kontingent dieser Panzer von Großbritannien und ließ sie schrittweise mit der berühmten britischen L7 105-mm-Zugrohrkanone aufrüsten. Die Fahrzeuge erwiesen sich als effektive, wenn auch verwundbare Kampfmaschinen und erwarben sich ihren legendären Ruf während des Sechstage- und des Jom-Kippur-Kriegs. Beachtet bitte, dass der ehemals auf Tier 2 angesiedelte Sho't Kal Dalet auf Tier 4 versetzt wurde. Erfahrt mehr über diesen Panzer in unserem Artikel.

  • Rabatt: 35%

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Tier-4-KPz Magach 5 – Magach lautet die Bezeichnung für Fahrzeuge der amerikanischen Patton-Serie im israelischen Dienst. Diese Panzer stellten lange Zeit das Rückgrat der israelischen Panzerverbände dar. Beim Magach 5 handelte es sich um einen aufgerüsteten M48A5, den letzten Vertreter der M48-Serie mit 105-mm-Zugrohrkanone, wie sie auch beim Sho't Verwendung fand. Erfahrt mehr über diesen Panzer in unserem Artikel.

  • Rabatt: 35%

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Tier-5-KPz Magach 6B Gal Batash – Der Magach 6B Gal Batash stellte die ultimative Kampfwertsteigerung des Magach 6 dar, bei dem es sich um die israelische Version des M60 Patton handelte. Im weiteren Verlauf entwickelte sich das Fahrzeug in zwei Richtungen weiter – als Magach 6A (M60A1 und M60A3) und 6B (6A mit Blazer-ERA), sowie als Magach 7 (M60 mit passiver Panzerung). Das Modell Gal Batash stellt die ultimative M60A3-Kampfwertsteigerung des IDF dar. Erfahrt mehr über diesen Panzer in unserem Artikel.

  • Rabatt: 35%

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Tier-5-KPz Merkava Mk.1 – Das erste Merkava-Modell im israelischen Dienst. Als erstes in Israel selbst entworfenes und unter großer Kraftaufwendung gebautes Projekt wurde es überhastet in den Dienst gestellt. Trotz aller widrigen Umstände bildete es das Fundament für eine der bekanntesten und besten Panzerserien der Welt. Erfahrt mehr über diesen Panzer in unserem Artikel.

  • Rabatt: 35%

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Tier-6-KPz Magach 7C – Der Magach 7C stellte die ultimative Version des israelischen Magach-Programms dar. Seine dicke Panzerung bot exzellenten Schutz gegen Lenkflugkörper, wie sie von terrórostischen Gruppen eingesetzt werden und bis heute die größte Bedrohung für israelische Panzer darstellen. Er wurde erst 2014 ausgemustert. Erfahrt mehr über diesen Panzer in unserem Artikel.

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Tier-6-KPz Merkava Mk.2B – Der Merkava Mk.2 ist das, was der Mk.1 werden sollte – eine vollständige Produktionsvariante ohne Kinderkrankheiten. Gleichwohl er die 105-mm-Kanone seines Vorgängers behielt, wurde er laufend aufgerüstet, darunter mit schwerer Turmpanzerung gegen HEAT-Geschosse (reaktive Panzerbüchsen, Lenkflugkörper), die von Dächern abgeschossen wurden. Erfahrt mehr über diesen Panzer in unserem Artikel.

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Tier-8-KPz Merkava Mk.3D Barak Zoher – Bei dieser ersten substanziellen Kampfwertsteigerung des Merkava wurde die 105-mm-Kanone durch eine wesentlich leistungsstärkere 120-mm-IMI-Glattrohrkanone ersetzt. Diese Mk.3 genannte Variante wurde, ähnlich wie der Mk.2, laufend aufgerüstet, erhielt unter anderem schwere passive Panzerung als Schutz gegen Lenkflugkörper und andere Bedrohungen. Erfahrt mehr über diesen Panzer in unserem Artikel.

  • Rabatt: 25%

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Tier-9-KPz Merkava Mk.4 – Dieser Merkava mit 120-mm-Kanone wurde für bessere Konnektivität auf dem Schlachtfeld und die asymmetrische Kriegsführung optimiert, um der Bedrohung durch bewaffnete aufständische Gruppen adäquat die Stirn zu bieten. Erfahrt mehr über diesen Panzer in unserem Artikel.

  • Rabatt: 20%

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Tier-10-KPz Merkava Mk.4M – Der Merkava Mk.4 bildet den krönenden Abschluss der Linie und verfügt über modernste Technologie, darunter ein Trophy APS-System der neuesten Generation, mit dem kinetische Geschosse abgefangen werden können. Erfahrt mehr über diesen Panzer in unserem Artikel.

  • Rabatt: 15%

Generell sind die auf niedrigen Tiers von Solomon Schreibers KPz-Linie angesiedelten Panzer ausgewiesene Sniper (soweit es die Charakteristik der KPz-Klasse ermöglicht). Bei relativ guter Panzerung liegt ihr Hauptmerkmal in der Präzision der Geschütze und der Fähigkeit zu zielgenauen Distanzschüssen in bester taktischer Tradition der israelischen Armee.

Die Merkavas allerdings sind etwas anders geeicht. Wo die deutschen KPz hervorragende Sniper abgeben, die britischen KPz exzellente Panzerung bieten und die russischen KPz ausgesuchte Nahkampfmaschinen sind, verlassen sich die israelischen Merkavas nicht nur auf passive, sondern auch auf aktive Schutzmaßnahmen, sowie die Feuerkraft ihrer Salven.

Ihre Panzerung ist zwar nicht die stärkste im Spiel, doch sie verfügt über die modernsten aktiven Schutzsysteme. Vor allem das "Super Trophy"-System des Tier-10-Merkava ist in der Lage, nahezu jede Art von Geschoss unschädlich zu machen, einschließlich APFSDS-Munition (das einzige andere APS-System, das dazu in der Lage ist, ist das Afganit-Modul des Armata).

Darüber hinaus verfügen die Merkavas über einen Schnellmagazin-Mechanismus, der ihnen im Vergleich zu anderen Panzern ihrer Klasse und ihres Tiers eine schnellere Schusskadenz ermöglicht – gefolgt von einer längeren Nachladephase. Zusätzlich bieten die späteren Merkava-Modelle die Möglichkeit, LAHAT-Lenkflugkörper abzufeuern.

Alles in allem stellen Sol Schreibers Fahrzeuge in Sachen Kampfphilosophie das absolute Gegenteil des Händlers Oscar Faraday dar. Während Faradays Angebot aus spezialisierten Fahrzeugen für fortgeschrittene Spieler besteht, bietet Sol Schreiber Fahrzeuge an, die auch neue Spieler ansprechen – solide Einsteigermodelle ohne größere Nachteile und spezielle taktische Anforderungen. Darüber hinaus können die Panzer der Tiers 1 bis 6 schneller freigespielt werden, als dies bei anderen Händlern der Fall ist, bieten Übergänge zu anderen Fahrzeuglinien und die Möglichkeit, diverse Fortschrittspanzer anzutesten.

Wir sehen uns auf dem Schlachtfeld!

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