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Storyline-Feldzug – Episode 4

Episode 4 – “Have Tanks, Will Travel”

  • Jacksonville, Florida, 20. November 2039

Ursprünglich hatten sie drei Wochen für ihre Überfahrt eingeplant, am Ende dauerte es einen ganzen Monat, bis sie endlich die amerikanische Küste erreichten.

Bis auf einen kurzen Sturm im Mittelmeer verlief die Reise überraschend ruhig. Die meisten Marineverbände waren mittlerweile kaum einsatzfähig und ihre Schiffe rosteten in verlassenen Kriegshäfen vor sich hin. So wurde die Altalena (ja, der Name blieb erhalten) während ihrer Reise von keinem Feind bedrängt und selbst die Passage durch die ehemals stark bewachte Straße von Gibraltar verlief ohne Zwischenfälle. Die Seahawks konnten sich in aller Ruhe von der Alten Welt verabschieden, während die spanische Steilküste an ihnen vorbeizog. Die meisten würden Europa nie wiedersehen, auch wenn sie das zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen konnten.

Nach zehn Tagen auf See umschifften sie die Azoren. Das ehemalige Urlaubsparadies lag verlassen und wenig einladend da, inmitten der kahlen Felsen und Klippen würden sie keine neue Heimstatt finden und so segelten sie weiter dem Westen und ihrem Schicksal entgegen.

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Wie Blackwood vorhergesagt hatte, war die U.S. Navy an der Ostküste nicht zugegen, weshalb auch die Ankunft in Florida ohne Gegenwehr verlief. Was sie jedoch nicht erwartet hatten, war das Ausmaß an Wohlstand, das sie vor Ort antrafen. Die Navy-Basis stand noch da, war jedoch alles andere als verlassen.

Storyline-Check: Status der südlichen USA

  • Check: Gewinner des Super Brawls

Ergebnis:

  • Sieg der separatistischen Fighting Falcons
  • Die Region bleibt außerhalb der Kontrolle der Regierung

Die "Free City of Jacksonville", wie sie seit dem Umsturz von ihren Bewohnern genannt wurde, war formal immer noch Teil des Staates Florida und der Vereinigten Staaten von Amerika, doch in Wirklichkeit war der Einfluss der Regierung in der Region kaum zu spüren. Ein brüchiger Frieden – oder, besser gesagt, ein Waffenstillstand – zwischen den Separatisten, die den größten Teil des amerikanischen Südwestens unter ihre Kontrolle gebracht hatten, und der rechtmäßigen Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika war das Ergebnis eines fehlgeschlagenen Versuchs Washingtons, den Südwesten im Jahr 2039 unter Einsatz privater Militärunternehmen zurück in den Schoß der Nation zu holen.

Jacksonville blieb von den schlimmsten Kämpfen zwar verschont, doch auch hier waren die Spuren des Konflikts nicht zu übersehen. Als sich die Seahawks im frühen Morgennebel dem Anlegeplatz näherten und an Deck versammelten, sahen sie unzählige Fahrzeugwracks und zerstörte Gebäude. Im Hafen herrschte ein reges Treiben und die Fischer und Dockarbeiter staunten nicht schlecht, als sich ihnen das riesige Frachtschiff näherte. Als die Altalena mit dem Andockmanöver begann, rannten einige aufgeregte Arbeiter auf ein unscheinbares Bürogebäude zu. Noch bevor das Schiff festmachen konnte, kehrten die Arbeiter mit einem glatzköpfigen Mann mittleren Alters zurück, der in einem billigen Anzug stecke und ziemlich müde aussah – es war der Hafenmeister. Er nickte ihnen knapp zu, als wäre es das normalste auf der Welt, dass ein unangemeldeter Frachter in seinem Hafen einläuft.

"Meine Herren. Willkommen in Jacksonville."

Er schaute sich um und taxierte Schiff, Fracht und Besatzung mit einem einzigen Blick, der einen abgebrühten Profi verriet.

"Sie werden Hilfe beim Entladen brauchen."

Es war eine Feststellung, keine Frage.

"Ich werde einige meiner Jungs schicken. Schauen sie in meinem Büro vorbei," er zeigte auf das Gebäude hinter sich, "um die Gebühren zu begleichen."

Er sah aus, als ob er eine Liste im Kopf durchgehen würde und nickte sich schließlich selbst zu.

"Zuerst muss ich sie aber bitten, den Herren von der Hafensecurity zu folgen, es geht um ihre..."

Er machte wieder eine Pause und sein Blick richtete sich auf die Waffen, die von den hinter Blackwood stehenden Seahawks-Wachen getragen wurden.

"...Ausrüstung."

Er lächelte entschuldigend.

"Wir wollen doch keine unnötigen Zwischenfälle, oder?"

Blackwood nickte kurz und sah im selben Augenblick, wie sich die Wachmannschaft den Kaianlagen näherte. Die Sicherheitsleute waren sichtlich aufgeregt und trugen schwere Waffen bei sich, darunter die eine oder andere Panzerfaust. Er drehte sich zu den hinter ihm versammelten Soldaten um. "Seagrove, du bleibst bei mir. Kate, Fjodor, ihr behaltet das Schiff im Auge und kontrolliert die Entladung. Wir können unsere Sachen bestimmt irgendwo lagern." Er wandte sich wieder an den Vorarbeiter, "Gibt es ein freies Lagerhaus?"

Der Hafenmeister deutete auf eine Halle am Ende des Kais.

“Also gut, dort drüben. Lasst uns loslegen, diese bewaffneten Typen scheinen ziemlich nervös zu sein."

  • Zwei Stunden später

Storyline-Check: Methoden aus Episode 2 und Episode 3 sind zum Einsatz gekommen

Die Sache lief nicht gut.

"Auf gar keinen Fall! Wir sollten sie fortjagen – wisst ihr etwa nicht, was diese Arschlöcher getan haben?" Aber natürlich wisst ihr es, wir haben es doch zusammen in den Nachrichten gesehen!"

Der riesige Indianer, der in einer alten Uniform der U.S. Army steckte, war außer sich vor Wut. Er wölbte seine Muskeln und es sah aus, als würde er Seagrove und Blackwood, die gerade in der Zentrale der lokalen Miliz um den Tisch des Kommandanten herumstanden, anspringen und ihnen mit einer einzigen Bewegung seiner riesigen Arme das Genick brechen. Er beruhigte sich erst nach dem tadelnden Blick seines Vorgesetzten.

Der Kommandant, ein alter Hase in seinen Mittfünfzigern, sah so müde aus, wie sich Blackwood fühlte. An dem glatt rasierten Gesicht, dem typischen Kurzhaarschnitt und den ruhigen und gemäßigten Gesten erkannte Blackwood in ihm einen respektablen Veteranen.

Der Kommandant schüttelte den Kopf und rieb sich die Augen, bevor er schließlich antwortete.

Storyline-Check: Episode 3 – Aktive Abwehr ausgewählt

"Sie sind wirklich einer, der sich was traut, Blackwood, das muss man ihnen lassen. Aber der Mist, den sie und ihre Leute in Afrika verzapft haben, wurde über konzerninterne Nachrichten in die ganze Welt heraus posaunt. Über einen Piratensender ist die Kunde sogar zu ins in dieses Drecksloch vorgedrungen. Herzlichen Glückwunsch, sie gelten ab jetzt als Paradebeispiel für das Gefasel von "alle Söldner sind mordlustige Arschlöcher," er lächelte ironisch, als er Blackwoods beleidigtes Gesicht sah.

Storyline-Check: Episode 3 – Keine Geiseln genommen

"Ein Glück für sie," fuhr er fort, "dass wir guten Leute hier nicht alles glauben, was im Fernsehen erzählt wird. Es würde mich auch gar nicht wundern, wenn die Konzernleute selbst für die Hälfte dieses Schlamassels verantwortlich wären. Und wir hier draußen sind keine Fans der Konzerne und ihrer Verbündeten in der Regierung."

Storyline-Check: Episode 4 – Rekrutierung gewählt

"Ihr sagt, ihr wollt Leute rekrutieren. Fein. Macht euch aber keine großen Hoffnungen," der Kommandant schüttelte seinen Kopf, "wir sind nicht die einzigen hier, die Nachrichten gucken. Hört zu..."

Er seufzte und rieb sich wieder die Augen.

"Wenn ihr uns keinen Ärger bereitet, lassen wir euch gewähren, allerdings können wir euch nicht helfen, ohne dass wir dabei die Unterstützung der hiesigen Bevölkerung verspielen und das kommt für uns nicht in Frage. Ihr könnt mit jedem und allem handeln, solange es auf freiwilliger Basis geschieht. Habe ich mich klar ausgedrückt?"

Blackwood und Seagrove gaben sich mit der Antwort zufrieden und nickten, während der örtliche Kommandant protestierte.

"Aber Herr General, wir können nicht einfach..."

"Genug. Und hören sie auf, mich so zu nennen, Wolf. Wir sind nicht mehr in der Armee. Und was sie und ihre Truppe angeht," er wandte sich wieder an Blackwood und Seagrove, "so haben sie eine Woche. Dann machen sie sich wieder aus dem Staub. Verstanden?"

"Verstanden," Blackwood nickte.

"Im Süden wimmelt es nur so vor Feds. Ihr solltet eure Zeit also sinnvoll nutzen und euch vor ihnen in Acht nehmen."

"Feds?"

"Federales, pendejo," antwortete der fünfte Mann in der Runde, der bis dahin still hinter dem Rücken des Kommandanten gestanden hatte.

"Regierungstruppen. Sie sind gut bewaffnet und haben nichts für Söldner übrig. Es gibt zwar einen mehr oder weniger stabilen Waffenstillstand, aber der gilt nur für uns, nicht für euch, Cabrones."

"Verstanden," sagte Blackwood knapp und dachte, dass die Sache immer komplizierter wurde.

Kommandanten!

Willkommen zu Episode 4 des Storyline-Feldzugs. Darin müssen sich die Seahawks den Weg zu einer geheimen Clayburn-Anlage in Texas bahnen. Lasst uns jedoch zunächst einen Blick auf die Konsequenzen eurer Wahl werfen.

Episode 4 – Das Wahlergebnis

Im Zuge der öffentlichen Wahl habt ihr euch für die Option Rekrutierung entschieden. Dieser Entscheidung folgend hat Blackwood seinen Frauen und Männern befohlen, erst einmal vor Ort zu bleiben und zu versuchen, potenzielle Interessenten in die Reihen der Seahawks anzuwerben.

Der Aufenthalt in einem relativ friedlichen Gebiet hatte positive Auswirkungen auf die Moral der Truppe.

  • Moral: Hoch

Der Verbleib in Jacksonville hatte aber auch Auswirkungen auf einige der Seahawks, die sich ursprünglich zum Bleiben entschieden hatten. Diese Männer und Frauen hatten während des Clayburn-Massakers keine Angehörigen verloren und waren nach den Kämpfen in der Wüste extrem erschöpft. Sie wurden jedoch von Blackwoods Befehlen auf Trab gehalten und damit beschäftigt, neue Kämpfer anzuwerben und die Vorräte aufzustocken, sodass ihnen gar keine Zeit blieb, untätig zu bleiben und Trübsal zu blasen. Am Ende verließen weniger Leute die Seahawks, als zunächst befürchtet.

  • Truppenstärke: -15

Die Kämpfe in der Region hatten einige Veteranen zurückgelassen, die der Sache der Konzerne gegenüber äußerst skeptisch eingestellt und bereit waren, den Seahawks zu helfen, solange die Bezahlung stimmte. Und auch wenn die Rekrutierung einigermaßen erfolgreich verlief, so blieb sie doch weit hinter Blackwoods Erwartungen zurück, was er auf das schlechte Ansehen der Seahawks nach den Gräueltaten in Al Arish zurückführte.

  • Truppenstärke: +20

Der friedliche Kurs, den Blackwood gewählt hatte, stellte sowohl Joshua Seagrove, als auch Kathryn Grey zufrieden – der erste stand schon immer für Zurückhaltung, während sie in Florida zuhause war.

  • Joshua Seagrove: Neutral
  • Kathryn Grey: Sehr zufrieden
  • Kathryn Grey wird die Belohnungskommandantin in Episode 4

Der Status der Seahawks bei Beginn von Episode 4:

  • Aktuelle Phase: Episode 4
  • Einsatzort: Jacksonville, Vereinigte Staaten von Amerika
  • Truppenstärke der Seahawks: 242
  • Moral: Hoch
  • Joshua Seagrove: Am Leben; neutral
  • Kathryn Grey: Am Leben; sehr zufrieden
  • Adrian Blackwood: Am Leben; neutral

Militärische Stärke der Seahawks: 5801,25

Ergebnis: Episode 4 wird 30 Prozent einfacher

Episode 4 – Ziele

Ihr werdet vom 13. November bis zum 4. Dezember 2017 die Möglichkeit haben, Episode 4 des Storyline-Feldzugs abzuschließen, indem ihr zwei der drei folgenden Missionen erfüllt. Anders als in den vorangegangenen Episoden wird in jeder Eventwoche nur eine Mission aktiv sein.

Mission 1

Mission 1 – 13. November, 16:00 Uhr bis 20. November, 16:00 Uhr

  • Gewinnt 30 PvP-Schlachten in einem beliebigen Fahrzeug

Belohnung für den Abschluss von Mission 1: 2 Platinum-Beutekisten und 3 Gold-Beutekisten

Mission 2

Mission 2 – 20. November, 16:00 Uhr bis 27. November, 16:00 Uhr

  • Verursacht 450.000 Schaden bei globalen Operationen in einem beliebigen Fahrzeug eines beliebigen Tiers

Belohnung für den Abschluss von Mission 2: 2 Platinum-Beutekisten und 3 Gold-Beutekisten

Mission 3

Mission 3 – 27. November, 16:00 Uhr bis 4. Dezember, 16:00 Uhr

  • Verdient 170.000 Reputation bei Schlachten in PvE-Leicht oder -Medium in einem beliebigen Fahrzeug eines beliebigen Tiers

Belohnung für den Abschluss von Mission 3: 2 Platinum-Beutekisten und 3 Gold-Beutekisten

Episode-4-Belohnungen

Der Abschluss von zwei von drei Missionen bringt euch folgende Gewinne ein:

  • Status "Episode 4 beendet"
  • Belohnungskommandant Kathryn Grey

Der Abschluss aller drei Missionen bringt euch folgenden Gewinn ein:

  • Tier-6-Premium-Schützenpanzer Sabre

Tier-6-Premium-SPz (Zum Öffnen klicken)

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In Episode 4 besteht außerdem die Möglichkeit, dass zusätzliche Missionen auftauchen, die den Schwierigkeitsgrad von Episode 5 beeinflussen können. Bleibt also dran!

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Regeln

  • Die Episode beginnt am 13. November um 16:00 Uhr
  • Die Episode endet am 4. Dezember um 16:00 Uhr
  • Der Episodenfortschritt wird im Spielerprofil angezeigt
  • My.com behält sich das Recht vor, jeden Spieler zu disqualifizieren, der gegen die Dienstleistungsbedingungen des Feldzugs verstößt
  • Die Gewinne werden automatisch verteilt; Kathryn Grey und der Sabre bilden dabei eine Ausnahme – in diesen Fällen erfolgt die Entlohnung nach dem Ende der Episode

Viel Erfolg, Kommandanten! Wir sehen uns auf dem Schlachtfeld!

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